Altenheim
Im Alter benötigen viele Menschen Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltages. Nicht jeder Senior hat eine Familie, die bereit ist diese Aufgabe zu übernehmen.
Für diese Menschen ist das Altenheim häufig der Ort an dem sie ihren Lebensabend verbringen.
In den Medien werden immer wieder schlimme Szenarien aus Altenheimen berichtet, die den alten Menschen Angst machen. Jedoch gibt es genügend Altenheime, wo die Bewohner angemessen versorgt werden.
Das Altenheim ist aufgeteilt in verschiedene Bereiche/Stationen. Einige alte Menschen sind bettlägerig, sie sind überhaupt nicht mehr in der Lage, etwas selbstständig zu erledigen. Viele Senioren jedoch haben noch Kraft genug ihren Alltag weitgehend selbst zu gestalten, brauchen jedoch hin und wieder Betreuung oder Hilfe durch einen Pfleger. Senioren die noch gehen können und geistig in einem klaren Zustand sind, müssen nicht den ganzen Tag im Altenheim verbringen. Sie können Spaziergänge unternehmen, im Aufenthaltsraum fernsehen oder mit anderen Bewohnern kommunizieren und Besuche empfangen.
Es genügt wenn sie sich bei den Pflegern abmelden. Das Hauptaugenmerk der Pfleger im Altenheim liegt bei den Patienten, die bettlägerig sind und Vollzeitpflege benötigen. Hier ist sensibler Umgang gefragt.
Viele Senioren leiden darunter, dass sie auf die Hilfe Fremder angewiesen sind. Vertrauen ist der Grundstein eines guten Verhältnisses zwischen Pfleger und Patient. Denn häufig müssen auch intime Dinge wie Körperpflege und Toilettengang vom Pfleger beaufsichtigt oder unterstützt werden.
Neben den Aufgaben mit den Senioren sind die Pfleger der erste Ansprechpartner für die Verwandten. Sie beantworten Fragen zum Gesundheitszustand und zum allgemeinen Verhalten, erklären Behandlung und versuchen Hoffnung zu geben.
Nicht zu vergessen ist auch, dass die Bewohner eines Altenheimes in der Regel dort versterben. Für einen Pfleger ist diese Situation zwar Alltag, dennoch geht es meist nicht spurlos an ihnen vorbei.